Putting Grundlagen und die POP Methode


Korrektur für den Hook


Korrektur für den Slice


2 Übungen gegen den Slice


"Lass den Kopf, hinter dem Ball!"


Die Sequenz im Abschwung


Stopp den Shank!


Vom Slice zum Draw


Die Chiptechnik


Das 10 Prozent-Training

Sicher eine der schwersten, aber effektivsten Trainingsmethoden!

Ihr solltet mit kurzen Chips beginnen und euch langsam, über den Pitch, bis hin zum vollen Schlag arbeiten.

 

Es gilt immer einen Zielkreis zu markieren, mit einem Radius von 10 Prozent vom Abstand zum Loch.

D.h.: Wenn Ihr 20 Meter vom Loch entfernt steht, hat euer Kreis einen Radius von 2m bzw. einen Durchmesser von 4m.

 

Versucht zu Beginn die Hälfte der Übungsbälle, mit einem Schlag, in den Kreis zu bekommen (Ball muss im Kreis liegen bleiben oder aufkommen).

Ihr könnt im Laufe des Trainings dann auf 3/4 der Bälle aufstocken - dies sollte aus 20, 30, ..., 50 Metern dann schon eine richtige Herausforderung sein.

Das Positive: Ihr habt sofort die Kontrolle über die Wiederholbarkeit eures Schwunges und die mentale Komponente sollte auch nicht unterschätz werden. Denn nach 4 oder 5 maligem Einsammeln wieder auf die gleiche Stelle zurück zu gehen, ist nur was für Nervenstarke ;-) 


Fitness Training

Fitnessübungen speziell für den Winter

Ob im Fitnessstudio oder daheim vor dem Fernseher, auch Bewegungen ohne einen Golfschläger verbessern dein Spiel!!


http://www.golfrevue.at/videos/fitness-im-winter-2.html 23.12.2013 10:08

Golf-Fitness

Gerade im Winter, wenn die Zeit am Platz und auf der Range weniger wird, kann man für seine körperliche Fitness etwas tun.

Denn ein gesunder und trainierter Körper ist die Grundlage für einen guten Schwung - der 18 Löcher durchhält.


Treffmoment Test

Sweetspot – Den Ball mittig am Schlägerblatt treffen.

Jeder von uns möchte dieses Gefühl des „guten Kontaktes“ immer wieder spüren. Um hier schnell eine gute Rückmeldung zu bekommen, helfen zwei Tees.

 

Ein Tee wird 2-3 cm von der Spitze des Schlägers entfernt, in den Boden gesteckt und ein zweites 2-3cm von der Ferse entfernt. Es sollte genug Platz sein, um den Schläger frei zu schwingen, Es gilt, je enger desto schwieriger.

 

Nun kann jeder Schläger (Putter, Sand-Wedge bis zum Driver) verwendet werden.

 

Gelingt ein Schwung ohne bei den Tees anzukommen, wurde der Ball mit Sicherheit, in der Mitte des Schlägerblattes getroffen.

Wurde jedoch ein Tee beim Schwung berührt, oder sogar heraus geschlagen, muss im Schwung ein Fehler entstanden sein. Hier kann man nun die ersten Ansätze für eine Verbesserung der Schwungbahn herausarbeiten.

 

Ihr solltet immer mit langsamen Schwüngen ohne Ball beginnen. Um dann über Halbschwünge bis hin zum vollen Schwung euch hinauf zu arbeiten.

http://www.golfdigest.com/golf-instruction/2013-06/hank-haney-test-Impact (14.11.2013, 19:02)


Treffmoment

Ist der Zeitpunkt, bei dem der Schläger den Ball trifft. Er selbst dauert nur einige zehntausendstel Sekunden. Der Ball wird dabei um ca 1/3 seines Durchmessers zusammengedrückt. Bei dieser Kompression, wird der Impuls vom Schlägerkopf auf den Ball übertragen.

Man möchte kaum Impuls oder Energie verlieren, deshalb sind unnötige Reibung (fette Treffer) oder außermittige Kontakte zu vermeiden.

Nun stellt sich für uns die Aufgabe: Den Schlägerkopf, durch geschickten Einsatz unserer biomechanischen Möglichkeiten, zu beschleunigen, um dann die Energie auf den Ball zu übertragen. 


Zielgerichtet Trainieren

Euer Üben sollte sich immer an zwei Parametern messen:


1) Es dürfen keine Bereiche des Spiels vernachlässigt werden, jedoch stehen im Training immer unsere Schwachstellen im Mittelpunkt.

2) Die Trainingszeit sollte nach der Häufigkeit der Schläge, so wie sie auf der Runde vorkommen, gestaffelt sein.


Es hat sich herausgestellt, dass die Schlagverteilung für Spieler in den Scoreklassen 70 bis 100 Schläge (pro Runde) im Mittelwert etwa so aussieht, wie in dieser Tabelle:


Schlagart

Prozent im Spiel

Score 100

Score 90

Score 80

Score 70

Putten

40%

40

36

32

28

Nicht volle Schläge

19%

19

17,1

15,2

13,3

kurze Eisen

6%

6

5,4

4,8

4,2

mittlere Eisen

5%

5

4,5

4

3,5

lange Eisen

3%

3

2,7

2,4

2,1

Hölzer

27%

27

24,3

21,6

18,9


Aus der Tabelle ist klar ersichtlich: Es gibt drei zentrale Schlagarten, die im Training bevorzugt geübt werden sollten:

 

  • das Putten (40 Prozent)
  • die Hölzer (27 Prozent) und
  • die nicht vollen Schläge (19 Prozent)


Leider verwenden die meisten Spieler zu viel Trainingszeit aufs Üben voller Eisenschläge; addiert man kurze, mittlere und lange Eisen, kommt man auf nicht mehr als 14 Prozent - macht also lediglich Platz vier in der Prioritätenliste Ihrer Trainingseinheiten.

Eine kleine Anmerkung:

Die 40 % beim Putten sind relativ zu sehen, ungefähr 10 der Putts werden aus einer Entfernung von max. 50 cm gemacht und können sehr leicht geübt werden!

 

Diese Tabelle soll euch nochmals klar machen, wie wichtig das kurze Spiel und das Beherrschen der Abschläge ist.

Quelle+ Bilder: PLOCK!-Pro Mark Mattheis (3.3.2012)


Spurensuche Handschuh

Lesen Sie doch mal aus der Hand: Die Abnutzung an Ihrem Golfhandschuh sagt sehr viel über Ihr Golfspiel aus.


A

Ein durchgewetzter Daumen zeugt von einer schlechten Daumenposition und einem falschen Griffdruck. Das Resultat ist meist eine mangelhafte Kontrolle des Golfschlägers.

Lösung: Platzieren Sie den Daumen mittig und halten Sie den Schläger mit den 3 letzen Fingern der linken Hand (gegen den Handballen drücken). Der Daumen der linken Hand (Rechtshänder) sollte keinen großen Druck ausüben.


B

Schlechter Hand-Schaft-Kontakt. Im Ergebnis Distanz- und Kontrollverlust. Lassen Sie sich unbedingt den Griff von einem Pro kontrollieren.


C

Die häufigste Defektstelle am Handschuh. Ursache: Griff zu weit in der Hand (statt in den Fingern). Resultat: Längenverlust, oft gepaart mit Slice.

Lösung: der Golfgriff ist ein Fingergriff, so wie Sie einen Hammerstiel fassen, mit dem Sie sehr kontrolliert Nägel einschlagen möchten. Also kein Griff wie bei einer Axt oder einem Vorschlaghammer, mit dem Sie ein Haus einreißen wollen.

Viele Anfänger glauben, dass sie den Ball umso härter treffen, je fester sie den Schläger fassen. Das genaue Gegenteil ist der Fall.

Erst ein leichter Griff ermöglicht einen freien und flüssigen Schwung – und das verleiht dem Schlägerkopf Geschwindigkeit!

Denkt an den Versuch zum Thema Druckkraft! Die linke Hand sollte immer etwas fester greifen als die Rechte, aber ohne dass wir den Griff erwürgen.


Quelle: http://www.marken-golf.de/schule/html/spurensuche__handschuh.html


Der Chip

Der Chip ist ein Annäherungsschlag, bei dem der Ball verhältnismäßig flach fliegt und nach dem Landen weit ausrollt. Er wird angewandt, wenn sich zwischen Fahne und Ball kein großes Hindernis befindet.

In der Tabelle sieht man die Flug- und Rollverhältnisse verschiedener Schläger.

Es gilt grundsätzlich; je näher der Ball an der Grünkante liegt und je weiter die Fahne von der Grünkante entfernt steht, desto geringer sollte der Loft sein. Steht die Fahne nah, oder muss eine größere Strecke bis zum Grün überwunden werden, sollte man zu einem Schläger mit mehr Loft greifen!

Für das Chippen empfehle ich zwei Schläger. Wenn der Ball flach gehalten werden kann, so sollte das 9er Eisen zum Einsatz kommen.

Muss der Ball jedoch schnell stoppen und ein kleines Hindernis überfliegen, so sollte man zum Sandwedge greifen!



Break Punkt

Gut Putten heißt: Das Grün lesen!


Golfneulinge und Wochendspieler neigen häufig dazu, dem Ball keine Chance zu geben, ins Loch zu fallen. Etwas mutlos und ohne die richtige Vorbereitung werden Schräglagen-Putts ausgeführt.

 

Übung auf dem Putting Grün schärft den Blick für den Break-Punkt und vermittelt das Gefühl für die richtige Ballgeschwindigkeit und die Ausrichtung.

Es gilt auch hier, der Ball muss so nahe wie möglich an das Loch!!


Ballflugrichtungen

Ballflug

Startrichtung

Seitlicher Spin

gerader Ball

gerade

keiner

Pull

links

keiner

Push

rechts

keiner

Hook

gerade

links

Pull-Hook

links

links

Push-Hook

rechts

links

Slice

gerade

rechts

Push-Slice

rechts

rechts

Pull-Slice

links

rechts


Abb.: www.golfswing4you.com (14.11.2013 18:25)


Fahne heraus, oder drinnen lassen?

Golfer stellen sich vor kurzen Schlägen ums Grün oft die Frage: Fahne vor dem Schlag heraus nehmen oder drinnen lassen??


Nach einigen Tests mit Maschinen und unzähligen Versuchen von Spielern selbst, kam man zu einem knappen Ergebnis: Bleibt der Fahnenstock im Loch, fallen mehr Bälle.

Warum?

Mit auslaufender Geschwindigkeit läuft der Ball gegen den Pin und fällt leichter ins Loch. Nur zu schnell geschlagene Bälle prallen vom Stock ab und kommen neben dem Loch zur Ruhe.


Ausnahmen: Drückt kräftiger Wind die Fahne so nach vorne, dass der Ball keinen Platz hat, von der Lochkante aus zu fallen, nimmt man die Fahne vor dem Schlag heraus. Ebenso bei Bergauf-Chips.


Putten - Der leichteste Weg, das eigene Spiel zu verbessern!

Schaut euch die Graphik an.

Die Bilder zeigen euch die aktuellen Zahlen der TourSpieler und sollen euch eine Hilfe, bei eurem eigenen Training, geben!


Loft und dynamischer Loft

LOFT

Der Loft bezeichnet die Neigung der Schlagfläche zur Vertikalen. Angegeben wird er in Grad und ist für die Höhe des Ballfluges hauptverantwortlich.

Es kann zusammenfassend gesagt werden: Je höher der Loft eines Schlägers, umso höher die Flugbahn und desto geringer die Weite des Schlages.

Hier ein Beispiel für den Loft eines durchschnittlichen Schlägersatzes:


Holz 1: 8,0° - 12°

Holz 3: 15°

Holz 5: 19°

 

Eisen 2: 18°

Eisen 3: 21°

Eisen 4: 24°

Eisen 5: 27°

Eisen 6: 31°

Eisen 7: 35°

Eisen 8: 39°

Eisen 9: 44°

 

Pitching Wedge: 48°

Gap Wedge: 52°

Sand Wedge: 56°

Lob Wedge: 60°

 

Putter: 4°

 


DYNAMISCHER LOFT

Als dynamischen Loft des Schlägers bezeichnet man eine dynamische Veränderung des Schlägerwinkels durch eine vermehrte Schlägerkippung nach vorne oder nach hinten im Treffmoment.

Dies kann durch die Position der Hände, die Biegung des Schaftes oder durch eine Verdrehung der Schlagfläche entstehen.

Search for the Perfect Swing: March 1, 1996 by Alastair Cochran (Author) , John Stobbs (Author)


Rückschwung

Ein guter Rückschwung, erleichtert das Abschwingen und somit auch das mittige Treffen am Schlägerblatt. Hier sollte Ihr Augenmerk auf einer guten Drehung liegen. Wichtig ist jedoch die Position des Kopfes nicht zu verändern. Versuchen Sie eine Schulterdrehung ohne nach hinten zu kippen. Wenn diese Bewegung nicht optimal ist, versucht man oft mit den Armen nach hinten zu verlängern, doch anstatt mehr Kraft auf den Ball zu übertragen, verliert man Weite und Genauigkeit.

Hier gilt es die Schulterdrehung zu optimieren und die Arme nicht vom Körper zu lösen. Die beiden Elemente - Armschwung und Körperdrehung - müssen miteinander harmonieren.

Wenn ihr den Ball weiter schlagen wollt, verbessert eure Schulterdrehung und lasst den Armschwung gleich. Wenn die Handgelenke richtig eingesetzt werden, fliegt der Ball auch weiter.


Schlagweiten

Physische Grundvoraussetzung, solide Technik, gutes Material und viel Übung sind Bausteine für Weitenjäger! 

 

Mittlere Schlagweiten von Profigolfern

 

Driver

Holz 3

Eisen 3

Eisen 7

PW

PGA-Tour

 

265

223

204

162

122

LPGA-Tour

 

230

209

182

146

112

SeniorPGA-Tour

258

220

202

161

120

Angaben in Meter

 

Schlagweiten von Amateuren unterschiedlichen Könnens

Schläger

Hcp 0-9

Hcp 10-19

Hcp >20

Eisen 9

116

112

107

Eisen 5

155

141

132

Holz 3

187

167

153

Angaben in Meter

 

Flug- und Gesamtweite bei unterschiedlichem Wind

Wind (km/h)

Flugweite (m)

Gesamtweite (m)

+ 48

204

245

+ 24

191

233

0

183

212

- 24

171

190

- 48

144

148

+ ….Rückenwind, - ….Gegenwind

 

Quelle: LETZELTER, H./LETZELTER, M.: Golftechniken: Wieso, Weshalb, Warum? Münster: Philippka-Sportverlag, 2002